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Therapieformen bei Rosacea

 Welche Formen der Therapie können hilfreich sein
Die Umstellung der Ernährung und Gesichtspflege
Alle hoch-glykämischen Kohlehydrate sollten gemieden werden. Dafür liegt der Schwerpunkt auf Obst und Gemüse, pflanzliche Öle (besonder Leinöl und Olivenöl extra virgin), Nüsse, Fisch (vor allem Lachs und Thunfisch) sowie Zwiebel und Ingwer.Bei der Pflege einer Rosacera Haut sollte unbedingt auf chemische aber auch auf physikalische Reize verzichtet werden. Deshalb ist von Seifen aber auch von Alkohol und Menthol oder Kampfer abzuraten. Auch Peelings gehören nicht mehr zur Gesichtspflege. Ebenso sind die Sonne oder die Saune zu meiden. Sie erweitern nur unnötig die feinen oberflächlichen Blutgefäße.
Erlaubt sind Ph-neutrale Reinigungsmittel bei denen angegeben ist, dass keine chemischen Stoffe und keine Duftstoffe enthalten sind. Anschließend die Haut nur trockentupfen.
Dermatokosmetika mit Pflanzenstoffen, die in dermatologischen Tests eine Verminderung der Röte und der sichtbar erweiterten Blutgefäße im Gesicht nachweisen konnten, dürfen verwendet werden. Auch eine dermatologisch getestete Camouflage, vor allem mit grünen Farbpigmenten zur besonders effektiven Abdeckung, ist erlaubt.

Die Therapieformen

Medizinische Therapieformen sind auch vom Schweregrad der Rosacera abhängig
Grad 1 zeigt sich mit Hautrötungen durch eine Erweiterung der oberflächlichen Blutgefäße vor allem bei Hitze und/oder Kälte sowie emotionalem Stress.Bei Grad 2 zeigen sich bereits Pusteln aber auch Knötchen und Schwellungen. Diese können sich entzünden, vereitern und auch über Wochen hinweg bestehen bleiben.Bei Grad 3 wird von einer glandulär-hyperplastischen Form gesprochen. Es kommt zu einer Wucherung des Bindegewebes und der Talgdrüsen mit so genannten Phymen (knotige Verdickungen). Dazu können Bindehaut- und Entzündungen am Lidrand hinzukommen.

Die topische Rosacea Therapie

Hierbei handelt es sich um eine rein äußerliche Therapieform, die oft für Grad 1 und Grad 2 ausreichend ist. Zugelassen sind in Deutschland Metronidazol als Creme, Gel oder Lotion und Azelainsäure; ebenfalls in Gel oder Cremeform. In manchen Fällen verschreibt der Dermatologe auch ein Antibiotikum wie zum Beisiel Erythromycin, Clindamycin oder Tetracyclin. Ausgegangen wird aus medizinischer Sicht von einer „allgemein anti-entzündlichen Wirkkomponente“.




Die systemische Rosacea Therapie

Die so genannten Tetracycline werden seit mehreren Jahren in der Rosacea Therapie eingesetzt. Auch Doxycyclin oder Minocyclin als neuere Derivate versprechen eine Besserung. Weniger schön können gelegentlich auftretende Nebenwirkungen wie Lichtempfindlichkeit, Hautverfärbung oder eine Verfärbung der Schleimhäute sein.
Die Makroloide wie Erythromycin, Clarithromycin bzw. Azithromycin oder auch Metronidazol werden ebenso mit meist respektablem Erfolg verschrieben. Diese gehören in den Bereich der Antibiotika. Allerdings haben sie auch eine negative Auswirkung auf die bakterielle Mikroflora.
Als sehr wirksam gilt Isotretinoin. Hierbei handelt es sich um ein Vitamin-A-Säure-Derivat in Form eines natürlichen Insektizids. Es wirkt erfolgreich gegen die Haarbalgmilben. Die Nebenwirkungen können angefangen bei Hautreizungen unterschiedlicher Art bis hin zu Kopfschmerzen und sogar Leberfunktionsstörungen reichen und sind unbedingt unter Beobachtung zu halten durch einen erfahrenen Arzt. Während einer Schwangerschaft ist das Mittel strengstens verboten.
Ersten Untersuchungen nach zu urteilen kann mit dem Wirkstoff Lidocain erfolgreich therapiert werden, wenn Staphylokokken an der Erkrankung mit Rosacea beteiligt sind. Sollte diese Beteiligung nachgewiesen werden, ist auch eine Behandlung mit dem Endolysin Staphefekt aus der Gruppe der Bakteriophagen denkbar. Die Zellhüllen von Staphylokokkus aureus werden von diesem Enzym zerstört wodurch die Bakterien platzen.
Eine Anwendung bei der Rosacea Therapie mit Heilerde, angewendet als Gesichtsmasken, hat sich erfreulicher Weise als wirkungsvoll herausgestellt. Wahrscheinlich weil Heilerde antibakteriell und damit entzündungshemmend wirkt.
Die Verabreichung von Präparaten mit Cortison empfiehlt sich nicht. Erfahrungen haben eine Verschlimmerung des Hautbildes belegt.

Die Laserbehandlung
Mit dieser Methode ist eine Beseitigung der Äderchen dauerhaft möglich. Das Verschließen und damit im Endeffekt „Unsichtbarmachen“ der erweiterten Blutgefäße ist das Ziel der Laserbehandlung. Manchmal können jedoch helle oder dunkle Hautflecken auftreten. Seltener kommt es zu einem hohen Schmerzempfinden.

Die photodynamsiche Behandlung
Die photodynamische Therapie, kurz PDT genant, ist bei diesem Krankheitsbild in ihrer Wirkung bisher noch nicht erwiesen.

Ist es bereits zu einem Rinophym (Knollennase) gekommen das mit innerlich angewendeten Retinoiden nicht therapiert werden konnte, ist eine chirurgische Abtragung zu empfehlen. Diese Abtragung erfolgt entweder durch Abschleifen oder mittels CO2-Laser.

Wichtige Begleitbehandlung
Weil die Rosacea auf die Augen übergreifen kann sind dauerhafte Augenschäden nicht auszuschließen. Zum Beispiel eine Hornhauttrübung. Die regelmäßige ärztliche Kontrolle ist deshalb unerlässlich.