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Ernährung bei Rosacea

Was ist Rosacea und wie sieht ihr Erscheinungsbild aus
Dieses gerötete Hautbild, auch Gesichtsrose genannt, ist eine entzündliche Hauterkrankung mit chronischem Verlauf im Gesicht. Vor allem auf der Stirn, der Nase, dem Kinn und den Wangen.
Eine anhaltende Rötung, Pappeln und Pusteln sowie kleine rote Adern und manchmal Schwellungen können auf diese Erkrankung der Haut hindeuten.
Worin liegen die Ursachen
Genau geklärt ist diese Ursache noch nicht. Allerdings werden Faktoren wie: entzündliche Reaktionen, eine Störung im Immunsystem von Geburt an oder eine Fehlregulation der neuronalen Steuerungsfunktion aus medizinischer Sicht nicht ausgeschlossen. Auch Veränderungen der Blut- und evtl. sogar der Lymphgefäßreaktionen werden in Erwägung gezogen. Auch (psychischer) Stress kann als Auslöser gelten.
Ernährung bei Rosacea zur positiven Beeinflussung

Menschen mit Rosacea reagieren stärker auf Temperaturunterschiede. Deshalb sollten heiße Speisen immer etwas abkühlen. Auch zu scharf gewürzte Speisen lösen eine Art Hitze aus. Deswegen lieber leichte Gewürze mit wenig Schärfe wählen. So sind zum Beispiel Chili, Pfeffer, Peperoni, frischer Meerrettich aber auch scharfer Senf und frischer Ingwer nicht geeignet.
Da auch Alkohol eine Weitstellung der Blutgefäße verursacht sollte er möglichst gemieden werden. Auch schon der morgendliche Kaffeegenuss kann sich negativ auswirken.

Rosacea Ernährung

Negativ wirken sich auch Lebensmittel mit hoch-glykämischen Kohlenhydraten aus. Dazu gehören besonders Kuchen, Cracker und die lieben Chips. Die in ihnen enthaltenen glykämischenn Kohlenhydrate erhöhen den Blutzuckerspiegel. Dies führt dann zu einer vermehrten Insulinproduktion. In Folge werden auch andere Hormone beeinflusst. Das Resultat: Die Fettproduktion der Haut im Gesicht nimmt zu und führt zu verstopften Poren bzw. einem idealen Nährboden für Bakterien.
Bei Quinoa, den eiweißreichen Samen aus der Gruppe der Gänsefußgewächse, kann man davon ausgehen, dass in Form von Brot, Kuchen und auch Teigzubereitungen wie zum Beispiel Omelettes oder Pfannkuchen, keine Reizungen oder Unverträglichkeitssymptome auftreten.

Die Lösung liegt für viele in einer zumindest gering-glykämischen Ernährung.
Bei dieser Ernährungsform liegt der Schwerpunkt auf Obst und Gemüse. Tierische Fette, ganz gleich in welcher Form, sind nur selten und dann auch nur in möglichst nautrbelassener Form erlaubt. Die so genanten Transfette wie gehärtete Fette und industrielle Öle sind verboten. Erlaubt ist aber natives (extra virgin) Olivenöl.
Auch Fisch, Nüsse und Leinöl mit den gesunden Omega-3-Fettsäuren ist erlaubt.
Wichtig ist in jedem Fall, dass Tag für Tag ausreichend Wasser getrunken wird. Mindestens 1,5 bis 2 Liter pro Tag. Gezuckerte Fruchtsäfte gehören nicht dazu. Ungezuckerte Säfte sind wegen des eigenen Zuckergehaltes in Maßen erlaubt.

Hilfreich für eine Ernährung bei Rosacea kann auch das Führen eines Tagebuchs sein. Darin schreiben Sie auf, was Sie pro Tag an Lebensmitteln zu sich genommen haben. Treten Probleme auf sollten diese dazu notiert werden. So kann im Laufe der Zeit festgestellt werden, auf welche Lebensmittel Sie negativ reagieren.
Sie brauchen übrigens keine Sorge zu haben, dass Sie bei Einhaltung dieser Ernährungsregeln im Laufe der Zeit an Unterzuckerung leiden. Das Obst und die gelegentlichen Fruchtsäfte enthalten ausreichend Fructose. Auch die Mineralstoffe der Milch bzw. der Milchprodukte wie Kalium und Kalzium sind in dieser Enährungsform enthalten.
Wenn Sie herausfinden möchten, ob Zucker bei Ihnen der Hauptauslöser ist, sollten Sie über mehrere Wochen komplett auf Zucker und zuckerhaltige Narhrungsmittel verzichten . Das ist radikal aber leider die einzige Möglichkeit. Sobald Sie nämlich wieder Zucker zu sich nehmen, tritt direkt wieder ein Schub ein.

Die erlaubten Lebensmittel im Überblick

Für eine ausreichende Vitamin A Zufuhr durch Gemüse sind besonder zu empfehlen Karotten mit etwa Lein- oder Olivenöl, Spirulina und alle weiteren Gemüsesorten. Vor allem auch Paprika rot und gelb. Bei den Früchten sind zu empfehlen die Mango und Papaya sowie Orangen, Pfirsiche und alle Melonenarten. Milde Früchte des Südens und Orients gehören auch dazu. Zu empfehlen ist eine Zufuhr von 700 bis ca, 1400 IU.
Knoblauch und Zwiebeln sind unschlagbar positiv. Sie fördern die Verdauung, reinigen somit den Darm und entgiften damit den Körper.
Ganze Körner können ebenfalls verzehrt werden. Sie sind reich an Ballaststoffen sowie an Mineralien und Ölen, die der Regeneration der Haut zuträglich sind.
Fisch ist in allen Variationen erlaubt. Besonders Lachs und Thunfisch. Auch Lebensmittel, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind. Dazu zählen die kaltgepressten Pflanzenöle, vor allem Olivenöl extra virgin, Sojabohnen, Nüsse, Weizenkeime und Mandeln.
Pflanzliche Milch anstelle von Kuhmilch kann ebenfalls verzehrt werden.

Übersicht der nicht erlaubten Lebensmittel

Produkte mit (verstecktem) raffiniertem Weißzucker. Vorsicht bei Pasta!
Cholesterinreiche Lebensmittel wie rotes Fleisch und alle Milchprodukte mit tierischem Eiweiß. Auch gebratene und verarbeitete Produkte sowie Fastfood sind nicht zulässig.

Hilfreich ist auch häufig eine Verteilung der Nahrungsaufnahme auf 4-5 Einheiten pro Tag.